Schiffchen zählen mit Andy in Lake Toba

6. Oktober – 16. Oktober 2011

Gegen späten Abend erreichten wir den See „Lake Toba“ wo uns eine Fähre auf die Insel „Samosir“  brachte. Während der Überfahrt erzählte uns Ammet, der mit einem Maschinengewehr bewaffnet war, was es alles zu erleben gibt. Diese Nacht verbrachten wir noch in Tomok und freundeten uns mit einer Gruppe Einheimischer an die uns die nächsten Stunden in Fischerkor-Manier bespaßten.

Am Morgen wechselten wir dann aber die Unterkunft in das Dörfchen Tuk Tuk zu „Merlins-Bungalows“, wo ein schönes Häuschen mit Garten und Seeblick für gerade mal 4€ am Tag unser Bude war.

Die Gegend ist der Hammer, man kommt sich vor wie am Gardasee, nur mit Palmen. Die Temperaturen sind sehr angenehm und das Panorama kann nicht besser sein, da der See und die Insel von Bergzügen umringt sind.

Auf einen dieser Berge mussten wir unbedingt hoch, so kämpften wir uns querfeldein durch die Botanik auf Wegen die bestimmt kein Tourist vorher gesehen hat, um dafür mit einer sagenhaften Aussicht belohnt zu werden.

Bei der Erkundung des Örtchens treffen wir zufällig das Holländische Pärchen aus Medan wieder. Sie fragten ob wir schon die „Magic Mushrooms“ probiert hätten die hier Legal verkauft werden und das wir die doch unbedingt probieren sollten.

Noch nicht!

Auf dem Rückweg erkannten wir dann aber immer mehr Schilder mit dem Aufdruck „here, fresh Magic-Mushrooms“.

Wo wenn nicht hier! Wir kauften für Jeden eine Tüte, der Restaurantbesitzer flitzte in seinen Garten und kam mit 2 Handvoll, frischen, etwas sandigen Pilzen und einem dicken grinsen zurück.

Da wir nicht wussten wie die Dinger wirkten, zogen wir uns in unseren Garten zurück und warteten…Nüscht!

Erst nach ca. einer Stunde bemerkten wir den erheiternden Effekt, der dann aber auch 5 Stunden anhielt. Für die die es nicht wissen, es fühlt sich an wie ein bisschen zu tief ins Glas geschaut zu haben, nur das man noch Kontrolle über sich hat und es einem nicht den Magen verdreht. Auch einen Kater gab es nicht, nur haben wir so gut geschlafen dass wir das Erdbeben das hier zu spüren war, nicht annähernd bemerkten.

Beim Allabendlich Kokos-Curry mit Hähnchen, treffen wir auf Andy aus der Schweiz , der schon 3 Wochen hier verbrachte, noch 2 weitere bleiben wollte und eigentlich nur für 6 Tage geplant hatte.

Die Zeit sei zu schnell vergangen! Da es jedoch nicht so viel zu erleben gab, konnten wir das überhaupt   nicht verstehen!!!

Für uns reichen 2-3 Tage aus, dann geht es weiter….. dachten wir.

Am Ende waren es 10 Tage in denen wir mit Andy Schiffchen zählten die bei uns vorbei fuhren.

Entspannung pur!

Erst als mehrere Schulklassen auf Exkursion, bewaffnet mit Notizbüchern, Kugelschreibern und auf der Jagd nach lebenden Touristen, die Insel stuermten um ihre Englischkenntnisse zu erweitern wussten wir, es ist Zeit zu Gehen!!

Rausgerissen aus dieser anderen Welt, verließen wir Tuk Tuk in die Stadt Sibolga die außer dem wunderschönen Panorama das man bekommt wenn man von den Bergen,  bei Sonnenuntergang in die Stadt sieht, nicht viel zu bieten hat.

Eine Nacht dann ging es weiter.

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