Friedhof der Kuscheltiere, zum Dinner: Känguru-Ratte mit Reis und Mischgemüse

24. Juni bis 10. Juli 2012

Zwischen Dampier und Port Headland campierten wir 3 Tage am Grey River. Der Naturbursche in uns wuchs! Wir bauten uns eine Outdoor-Herd der mit erneuerbarer Energie lief(Holz), kochten Flusswasser ab, wuschen Wäsche sowie uns selbst, backten Pita Brot in der Pfanne und versuchten uns in verschiedenen Techniken des Feuerbohrens… leider ohne durchschlagenden Erfolg (und dass nach 20 Folgen Abenteuer-Survival). Wir waren anders gesagt so „back to Natur“, dass wir uns in eine Herde Kühe integrierten, mit ihnen Frühstückten und großzügig unseren Kaffee teilten.

Auf nach Broome!

Im „Malcom Dougles Krokopark“ bekamen wir aus nächster Nähe mit wie sich ein Hühnchen im Maul eines 5 Meter langen Salzwasserkrokodil fühlen muss,… ziemlich zerknirscht! Naja zum Glück gab es Fertigessen.

Beim Geländerundgang treffen wir auf Anja und Wolfgang „die Zwei Rosenheimer Traumreisenden auf Flitter-Jahrestrip“ mit denen wir Im Schutze der Nacht, auf einer Wiese in Broome 2 kühle Sixer „Pale Ale-Bier“ leerten. Als wir gerade fertig waren leuchtete uns eine Taschenlampe aus einiger Entfernung in die Gesichter, …„hey Leute,… was macht ihr hier? Ähh quatschen. Trinkt ihr Alkohol? Wiiir? Nee Du, nur Limo! Na dann schönen Abend noch. Aus ein wenig Entfernung sehen wir danach Mobdro Download App, wie die Polizisten ein Aborigine ins Auto sperren da er es nicht mehr schaffte seinen Alkohol rechtzeitig zu verstecken, harte Regeln hier.

1200 km Strecke machen, von Broome nach Katherine. Wenn die Nacht kommt wird die Straße zum Friedhof der Kuscheltiere. Bilanz für diesen Abend ein Känguru, ein Hasen und beinah ein Pferd das gut getarnt aus der Nacht erschien, jedoch wohl die Fähigkeiten unserer Ramme überschritten hätte. Obwohl uns ein halber Zoo in dieser Nacht vor den Kühler sprang, blieben dennoch die meisten Hüpfer, Kriecher, Krabbler und Vierbeinern von uns verschont.

Bei Daily Waters biegen wir links auf den Carpentaria Hwy, blauer Himmel und Gold-gelbe Stoppelfelder soweit das Auge reicht, 30 Meter neben der Straße fällt der Blick auf ein Rostiges Autowrack das die Schönheit der Szenerie perfekt macht.

Der Kennedy Development Hwy birgt eine letzte große Herausforderung für das mittlerweile geschundene Tapimobil, 270 km Sandstraße nach Cooktown. Wir fahren bis in die Nacht als plötzlich ein… *rums, polter-polter*… heute gib es marinierte Känguru-Ratte mit Reis und Mischgemüse.

Nachdem wir Queensland erreichten wandelt sich der staubtrocken Wüstenboden in eine massiv-grüne Heidi-Bergregion. Während die Servolenkung sich freute endlich mal was zu tun zu haben, versuchte der Dachgepäckträger krampfhaft seine Funktion zu erfüllen.

Die stürmische „Finch Bay“ bei Cooktown reist den gute Laune Pegel in die Höhe da wir nach Zeiten der Sehnsucht endlich die Ostküste erreichten. Von hier aus ging es ins Öko-Hippi-Paradies Rossville, wo wir ein wenig versteckt im Regenwald den „Homerule Campingplatz“ fanden, der zwar wie sein Besitzer seine besten Tage hinter sich hatte, aber immer noch den Charme von „peace, love and unity“ versprüht. Theoretisch wollten wir von hier aus einen Marsch zur 28 km entfernten „Cedar-Bay“ machen, doch nicht aufhören wollender Dauerregen ließ unsere Pläne wie Felle davon schwimmen. Der Ausweichplan leitete uns dann jedoch, dem Wetter zu trotze,Mobdro Kodi zu einem 4 km entfernten Wasserfall, immerhin etwas Bewegung.

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